Thailand Teereise - Freitag 19.02.2016

Wir sind wieder unterwegs vom 19. Feb. bis 03. März fliegen unsere beiden Herren Wiebach und Merten nach Nord-Thailand ins 3- Länder-Eck, von dort bekommen wir Oolongtees und auch unsere Kaffeeblüten und Kaffeeblätter von Kleinbauern. Wir möchten uns ein Bild von den Anbau und Verarbeitungs Methoden machen.
Wir berichten Ihnen täglich live aus Thailand (wenn wir einen Internetanschluß haben). Kommen Sie mit uns mit!

Am Freitag Abend fliegen wir erst von München nach Wien und anschließend um Mitternacht über 10 Stunden nach Bangkok wo wir um 15:20 Uhr Ortszeit ankommen werden.
Leider können wir nicht durchchecken, so daß wir erst unsere Koffer holen müssen und dann gleich wieder einchecken. Deshalb haben wir etwas Zeit auf dem Flughafen in Bangkok bis es mit Silkair um 18:50Uhr weiter geht nach Chiang Rai. Um 20:10 Uhr ist planmäßige Ankunft in Chiang Rai. Danach werden wir erstmal ins Bett fallen, denn am nächsten Morgen geht es dann schon zeitig los. Wir werden 1 Woche hier oben ganz im Norden Thailands unterwegs sein.
Es erwarten uns viele neue Eindrücke und ein sonniges Wetter mit rund 35 Grad in den nächsten Tagen.
Na Neidisch ?
Sicher, aber es ist ja kein Urlaub sondern eine Informationsreise, bei der sicher wieder mit der Zeit sich unser Schlafdefizit steigern wird.
Wir sind gespannt, seien Sie es auch und verfolgen Sie in den nächsten Tagen unsere Reise.

Teereise nach Nord-Thailand

 

Ihr Werner Merten


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Thailand Teereise - Samstag/Sonntag 20/21.02.2016

Liebe Teefreunde, wir sind gut in Bangkok angekommen und unser Weiterflug nach Chiang Rai hatte zwar fast eine Stunde Verspätung so dass wir 4 Stunden am Flughafen warten mussten, aber wichtig ist dass alles geklappt hat. So sind wir dann um kurz vor 21 Uhr in Chiang Rai gelandet.Herr Wittmann von Mystic Hilltribe, der Lieferant unserer Thailand-Tees hat uns schon am Flughafen erwartet.
Diese Nacht sind wir in der Innenstadt von Chiang Rai im Hotel übernacht. Gleich 2 Straßen weiter ist ein Nachtmarkt wo wir noch eine Kleinigkeit essen und dann ins Bett fallen.

So wirklich viel geschlafen hab ich eigentlich nicht diese Nacht, bin immer wieder wach gewesen obwohl ich ja eigentlich richtig müde war.... aber so ist das halt.
Um 8:30 Uhr, (es hat schon 28 Grad) nach dem Frühstück hatt uns Herr Wittmann mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn abgeholt. Wir wollen heute in die Berge nach Mae Salong fahren.
Vorher gehts aber noch in einen kleinen Kaffeeshop, denn der kleine Sohn hatte die letzte Nacht die beiden nicht richtig schlafen lassen, so dass Herr Wittmann vorher noch einen Kaffee trinken wollte. Und so kommt es, dass wir diese "Teereise" mit einer Tasse Kaffee beginnen.....lach

Cafe in Chiang Rai

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Nach ca. 1 1/2 Stunden und recht kurvigen Straßenverlauf sind wir Mae Salong angekommen, wobei dies nur der Name des District ist. Mae bedeutet Gebiet oder District und Salong ist der Name.
Das Dorf in das wir fahren liegt auf ca. 1000m Höhe und heisst "Santi Kiri". Hier ist der Teebauer....hmmm.... jetzt hab ich glatt vergessen wie sein Name ist und habs mir natürlich nicht aufgeschrieben...ok werd ich noch nachholen..... jedenfalls von diesem Teebauer bekommen wir unsere Thailand-Oolongs, Amber-Oolong, Nr. 12 und Nr. 17, Osmanthus-Oolong und den 100 Jahre Tee.
Wir sind hier nur ca. 16 km von der Grenze zu Birma (Myanmmar) entfernt und so gibt es auch auf der Strecke einige Straßenkontrollen, diese Gebiet ist bekannt für Drogenschmuggel.
Früher war hier auch ein groß angelegter Drogenanbau, der mit Hilfe des Thailändischen Königs in großen Projekten in den 80/90er Jahren umgewandelt wurde und man versucht hat die Bauern vom Drogenanbau wegzubringen und sie beim Anbau von Tee und Kaffee unterstützte. So ist dieses Teeanbaugebiet entstanden. Anfangs war es natürlich nicht einfach aber mit der Zeit konnte man die Bauern überzeugen und inzwischen sind auch die Qualitäten so gut, dass sie auf dem Weltmarkt bestehen können.

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Viele, oder unser Eindruck ist eher dass fast jeder Bauer auch einen Teeladen mit Ausschank hat, zumindest ist hier alle paar Meter ein Haus mit Teeshop und Ausschank.
So hat auch unser Bauer einen und betreibt zusätzlich ein Hotel, dass inzwischen auch dank der vielen Chinesischen Touristen sehr gut ausgebucht ist. Also bekommen wir auch gleich bei der Ankunft als erstes Tee angeboten.

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Die Lage des Hauses ist so Genial, man hat einen sagenhaften Ausblick von der Terrasse.

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Nach einem kleinen Mittagessen wollten wir einen Tee genießen und sind dann ins Lager, bzw. in den kleinen Produktionsraum der direkt unter der Terrasse ist.
Da ist es dann wieder passiert... lach
Wir wären ja nicht die Tee-Freaks wenn wir nicht wieder eine Entdeckung gemacht hätten.
Bei meinen ganzen Fragen die ich immer hab, viel uns ein Sack Tee auf in dem sehr große Tee Blätter waren und wie immer bin ich ja von Naturaus neugierig und so erfuhren wir dass es ein roter Assam Tee ist....?????
Moment.... jetzt aber langsam.... Assam Tee aus Thailand ????
Also hier die Auflösung...
Die Teeplanzen sind Assam Pflanzen und rot weil es sich um einen schwarzen Tee handelt, der in China und hier anders wie bei uns als roter Tee bezeichnet wird.
Und als wir erfuhren wie er verarbeitet wird, da wurden wir dann erst recht so richtig neugierig.... ja mehr geht immer noch...lach
Die Blätter werden nach dem Pflücken in den Raum gebracht und welcken für ca. 7-8 Std. je nach Witterung. Anschließend kommen sie in einen Knet-Roll-Maschine die auch bei der Oolongproduktion verwendet wird. Gut also hier wird dass Rollen wie bei den normalen Schwarztees nachgeahmt. Doch jetzt kommt etwas ganz neues...
Die Teeblätter werden in Nasse Tücher gegeben die zu Kugeln geformt werden und dürfen jetzt ein paar Std. (6-7) fermentieren und werden anschließend wie weißer Tee ganz Vorsicht getrocknet, daher sind auch die Teeblätter noch so riesig....
Na was müssen wir da unbedingt....
Richtig! Probieren....
Aber erst hier die Bilder unserer Entdeckung:

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Werner MErten auf Teereise in Thailand

Thailand Schwarzer Tee

Schwarzer Tee Thailand

So und dann hat der Teebauer sen... von dem ich im Moment den Namen nicht mehr weiß, höchstpersönlich für uns den roten Assam Tee aufgegossen....

Teebauer - Roter Assam Tee

Roter Assam Tee aus Thailand

Und wie soll es anders sein.... er war etwas ganz eigenes..... voller Süße.... mild.... überhaupt nicht bitter.... mehrfach kann man ihn aufgießen....
Unsere Entdeckung......
Lach.... ca. Ende Mai wird der Tee bei uns eintreffen, denn er hat noch einen großen Sack für uns reserviert der dann mit anderen Sachen Anfang April verschifft wird.
Der Preis dieser Entdeckung wird so bei ca. 19 Euro liegen und ist locker 5x aufgießbar.
Toll schon am ersten Tag ein Erfolgserlebnis....

Morgen werden wir die Produktion anschauen können, dann gibts noch Fotos davon.

Auf der Ladefläche eines Pickups ging es am Nachmittag dann in die Teefelder.....

Teahouse Team

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Ich hab sicher tausende von Tee-Fotos....
Aber bei jeder Reise fang ich wieder an zu Fotografieren, Foto um Foto..... Nebenbei noch Filmen....
und meine Begeisterung lässt nicht nach.... wie der Surfer der auf die Perfekte Welle hofft, so hoffe ich immer wieder auf das perfekte Foto...
Verrückt... aber das macht den Teefreak aus...

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Zurück machten wir vor dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang durch das Dorf, man denkt eigentlich nicht an Thailand wenn man sich umsieht, es ist mehr wie in China, wie in Yunnan.
Auch die Menschen sehen aus wie Chinesen hier oben, man merkt die Nähe zu Yunnan.

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Das Abendessen haben wir dann auf der Terrasse bekommen, toll.... da sitzt man hier und genießt das alles......
Was haben wir für einen tollen Job.....

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Apropo toller Job...
es ist inzwischen wieder Mitternacht geworden und jetzt schließ ich für heute meinen Blog.

 

Gute Nacht
Ihr Teefreak Werner Merten


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Thailand Teereise - Montag 22.02.2016

Ich habe die erste Nacht in Santi Kiri hinter mir. Die Nacht war durchwachsen. Zum einen durch den Jetlag, zum anderen durch den Lärm der vorbeifahrenden Motorroller war ich einige Male wach. Darüber hinaus muss ich bei Gelegenheit mal recherchieren, ob bei Hähnen in Nordthailand ein Gendefekt vorliegt, weil die die ganze Nacht krähen und nicht nur zur Morgenstunde. Das Positive an der Sache war, dass ich schon geduscht und angezogen war als die ersten Pflückerinnen zum Ernteeinsatz auf dem Feld gleich an der Unterkunft angekommen sind.

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Ich gehe mit aufs Feld um mir ein Bild von den Arbeiten zu machen. Laut Nam Chai, der Teebauer dem die Felder gehören und dessen Namen Werner gestern nicht wusste, wird jetzt der aromatischte Tee geerntet. Durch das trockene Wetter wachsen die Pflanzen langsam und produzieren ein sehr gutes Blattmaterial. Den Pflanzen wird keine Form aufgezwungen, sie wachsen wie es ihre Natur vorsieht und sind somit Teilwiese 2,5m hoch. Diese Art des Teeanbaus ähnelt stark den Felder in Yunnan. Auf dem steilen Hügel wird nur per Hand gepflückt.

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Das Blattmaterial ist für den Schwarztee, den wir gestern probiert und gleich geordert haben bestimmt und wir können bei der Produktion einer kleinen Menge dabei sein. Die Blätter werden erst auf Bambustellern aufgebreitet und welken jetzt 5 Stunden.

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Die Zeit nutzen wir um zu frühstücken und fahren danach auf den Markt. Es werden Tee, Geschirr, Gewürze und die unterschiedlichsten Reissorten angeboten.

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Nun können wir zurück um die nächsten Schritte der Produktion zu sehen. Der Tee wird 15 Minuten gerollt. Hier wird die innere Struktur der Blätter zerstört. Die Maschine wird eigentlich zur Oolongproduktion verwendet und hier zweckentfremdet. Das Rollen geschieht unter geringem Druck. Danach wird der Tee in feucht Laken eingewickelt und kann nochmal 4 Stunden in der Sonne welken.

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Die 4 Stunden überbrücken wir mit einem Besuch des größten Tempels des Dorfes und einem verspäteten Mittagessen. Als wir zurückkommen ist es schon dunkel. Der Tee ist ausreichend fermentiert, er getrocknet werden kann. Seine Farbe hat sich vom dunkelgrünen ins braue verwandelt. Als erstes wird er in eine rotierende Metalltrommel gegeben. Hier wird die Fermentation beendet. Die Temperatur liegt anfangs bei 200 Grad und wird langsam auf 280 Grad erhöht. Der Tee wird dabei auf ca. 70-80 Grad erhitzt. Das Ganze dauert 5 Minuten. Anschließend kommt er für 30 Minuten in einen Trockner bis er fertig ist.

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Zum Abschluss des Tages können wir den produzierten Tee probieten und erfahren, dass Nam Chai auch Matcha produziert und wir uns morgen früh die Produktion anschauen können.
Es ist jetzt um 1 Uhr nachts und die Hähne veranstalten gerade ein Battle. Ich versuche trotzdem zu schlafen.

 

Ihr Frank Wiebach

 

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Thailand Teereise - Dienstag 23.02.2016

Dienstag, 23. Februar 2016

Guten Morgen liebe Teefreunde,
diese Nacht war viel besser als die letzte, wie Frank schon geschrieben hat, hatten wir beide je ein Zimmer direkt an der Straße, es war wie ein Bett auf der Straße zudem dachte ich noch ich liege auf einer Spanplatte so hart war es. Aber gestern Abend konnten wir dann umziehen und deshalb war es ruhig, die Matratze nicht ganz so hart nur die Hähne krähten immer wieder mal aber ich hab gut geschlafen und das war auch gut so denn heute fahren wir zurück nach Chiang Rai und müssen deshalb zeitiger raus.
Leichter Dunst liegt noch über den Hügeln und Bergen, wobei wir erfahren haben dass es hier zu dieser Jahreszeit und vor allem etwas später teilweise extrem trübe wird. Dies liegt an den Burmesen die viel abbrennen und der ganze Rauch über die Grenze zieht sich verteilt und es manchmal sehr heftig sein soll.
Bei uns ist es jetzt noch gut und so sieht man über den Dunst die Sonne aufgehen die in die Gesichter lacht.
Es hat jetzt schon um 7:30 Uhr über 20 Grad.

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Nach dem Frühstück wollen wir uns noch eine ganz andere Matchatee Herstellung anschauen. Denn hier wir auch Matcha produziert, einfacher Matcha für Großkunden in Bangkok die ihn z.B. für Matcha Eis oder für andere Produkte zum rein mischen verwenden. Zum pur Trinken ist er zu grobkörnig und echt zu bitter.... wir haben in probiert !
Seine Herstellung weicht auch von dem uns bekannten sehr ab.
Die Teeblätter werden gewelkt ca. 4-6 Std., kommen dann in den Röster (300Grad Trommel) und anschließend in den Trockner. Kein Dämpfen findet hier statt.
In der ersten Maschine, die sie zwei mal durchlaufen werden die Blätter fein zerkleinert bevor sie dann in die Zentrifuge (Mahlen mit Luftstrom in einer Turbine) kommen. Dort werden sie dann fein gemahlen aber bei weitem nicht so fein wie unsere Japanischen Matcha Tees. So können in 12 Stunden ca. 65 kg produziert werden.

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Wir fahren aber nochmal ins Dorf rein, denn auf dem Markt hab ich gestern Oolongkännchen und Gaiwans in einem Geschäft entdeckt, da wollen wir noch was einkaufen.

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Ich find immer was....lach,
hab ein paar Sachen ausgesucht, die wir noch in den Container von unserem Lieferanten mit dazu packen können. Diese werden dann in ein paar Wochen bei uns im Laden sein.

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Bei der Rückfahrt nach Chiang Rai, sieht man wie trocken es hier im Moment ist, alles wartet auf den ersten richtigen Regen, der jetzt demnächst kommen soll.

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Bevor wir aber direkt nach Chiang Rai fahren, wollen wir noch eine Bio Farm für Tee und Kräuter besuchen. Dazwischen machen wir noch einen kurzen Stop fürs Mittagessen.
Am besten schmeckt es immer noch auf den Märkten und Preisgünstig ist es auch.

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Frau Meau ist die Inhaberin und zugleich auch die Managerin der Bio Farm, die vor 45 Jahren ihr Vater aufgebaut hat. Sie haben immer schon ohne Dünger und Pestiziden gearbeitet wurden aber erst durch einen Professor darauf aufmerksam gemacht, dass die ja eigentlich Bio Anbau betreiben. Daraufhin bekamen Sie von 15 Jahren das Thailändische Bio Zertifikat und vor 3 Jahren haben Sie auch international Kunden gefunden und sich deshalb auch EU und für die USA Bio zertifizieren lassen.
Inzwischen umfasst die gesamte Fläche 224 ha und beschäftigt im Moment 260 Mitarbeiter. Sie produzieren ausschließlich nur Bio und von den 1500 Tonnen im Jahr sind 300 Tonnen verschiedene Kräuter und 1200 Tonnen Oolong- und Schwarztee

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Die Teepflanzen stammen ursprünglich aus Taiwan und werden inzwischen selbst gezüchtet. In der Aufzuchtstation für die Setzlinge sehen wir 1 jährige Pflanzen, die schon sehr kräftig sind. In ca. 6 Monaten werden Sie dann auf das Feld rausgesetzt, die beste Zeit hierfür ist die große Regenzeit.

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Es steckt viel Arbeit in der Aufzucht von Teesetzlingen und somit sind hier auch einige Mitarbeiter beschäftigt.

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Es werden auch viele Kräuter angebaut, wie Zitronengras, Jiagolan, Moringa, Maulbeer, Ingwer usw.....  Neu sind seit letzten Jahr Erdbeeren, denn die Chinesischen Touristen lieben Erdbeeren. Wir durften auch ein paar pflücken....Hmmmmm so schmecken Erdbeeren....köstlich.

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Sehr beliebt in Asien sind Osmanthusblüten, wir haben ja auch einen Osmanthus-Oolong.
Hier steht gleich eine ganze Allee von Osmanthus Bäumen.

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Das erste mal sehen wir auch Jiaogolan, fünf blättriger Ginseng oder auch Unsterblichkeitskraut genannt. Was hier als besonders gesund gilt, ist in Europa wegen einem Gesetz von 1997 nicht als Lebensmittel erlaubt. Diese Gesetz besagt, dass alles was zu einem Stichtag 1997 in der EU noch nicht als Lebensmittel im Gebrauch war, ist danach nur als Non-Food Artikel anzusehen. Man müsste teure Studien erstellen um eine Zulassung als Lebensmittel zu erreichen. Dies kann mehrere Jahre dauern und keiner will solche hohen Kosten auf sich nehmen. Deshalb ist auch unser Bambustee aus dem Sortiment genommen worden, da er auch unter diese Regelung fällt.

Jiaogulan ist eine Bodendecker Pflanze, interessant sie endlich mal live zu sehen.

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Wir haben nach dem Abendessen Frau Meau noch in Ihrem Laden in Chiang Rai getroffen und probiert und probiert.
Was soll ich sagen, wir sind natürlich wieder fündig geworden.

Hoch Interessant Lemongras, das nicht aus den Grashalmen gemacht wird, sondern aus den Knollen die noch in der Erde stecken. Hier sagt man es wäre der wertvollere Teil.
Dadurch sieht es aus wie geschnittener Lauch.
Geschmack toll....
Haben wir bestellt, so was hab ich noch nicht bei uns gesehen.
Und genau dieses Lemongras mit Ingwer gemischt.
Auch bestellt.
Wir bekommen diese beiden Kräutertees ca. Ende Mai geliefert.
Lose oder in Schwimmbeutel werden wir sie dann anbieten können.

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Natürlich haben wir dann noch was interessantes gefunden.
Gabarong Tea

Es ist ein Gabalong, oder auch Gaba Tee in Japan genannt.

Diesmal aber als Oolong Variante, die nicht bitter ist.

Was Gaba Tee ist ?
Der fertige Tee wird in ein Vakuumbehälter gegeben, Sauerstoff rausgezogen, Stickstoff hinzugegeben.
Bei diesem Gababrong bleibt der Tee 3 Tage lang in diesen Behälter. Dadurch erhöhen sich die Gamma Aminosäuren, was hier in Asien als Gesundheitsunterstützend und Blutdrucksenkend angesehen wird.
Dies ist unser 3. neuer Tee den wir demnächst im Laden anbieten können.

So jetzt reicht es aber wieder für mich, es ist schon wieder nach Mitternacht und morgen haben wir wieder einiges zu erleben. Ich falle jetzt ins Bett und sende viele Grüße nach Deutschland wo im Moment schmuddel Wetter herrscht. Wir hatten hier über 30 Grad und Sonnenschein.


Ihr Teefreak Werner Merten


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Thailand Teereise - Mittwoch 24.02.2016

Heute steht leider kein Tee auf dem Programm. Die Nacht habe ich in einem Hotel in Chiang Rai verbracht und konnte dank fehlender Hähne mal richtig durchschlafen. Der heutige Tag hat das Thema Kaffee. Unser Lieferant Jürgen Wittmann, von Mystic Hilltribe exportiert in erster Linie Kaffee und will uns die Welt der Kaffees näherbringen. Unser erstes Ziel ist Pan Khon. Es liegt 25Km westlich von Chiang Ray was in dem bergigen Gelände über eine Stunde Fahrzeit bedeutet. Auf dem Weg liegt eine Top 10 Sehenswürdigkeit Thailands, der Wat Rong Kuhn auch als weißer Tempel bekannt. Der ist einen Stopp wert. War Rong Kuhn in den 90er Jahren in einem so schlechten Zustand, dass er geschlossen werden musste. Der Künstler Chalermachai Kositpipat beschloss sich seiner anzunehmen und ihn nach seinen Vorstellungen auf eigene Kosten zu renovieren. Das Ergebnis ist eine atemberaubende Kombination von Gebäuden in der Tempelanlage, mehr Kunstwerk als Tempel.

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Im Inneren des Tempels darf man leider nicht fotografieren. Er ist in rot und gold gehalten und seine Zeichnungen haben teils gesellschaftskritische Züge. Wir fahren weiter nach Pan Khon. Pan Khon ist eine 350 Seelengemeinde und liegt auf 1200m über dem Meeresspiegel. Wir werden freundlich empfangen und können der Kaffee probieren. Anschließend bekommen wir einen Crashkurs in Kaffeeproduktion und werden durch die Verarbeitung und Plantage geführt. Die Familie produziert 7 Tonnen Rohkaffee auf ca. 5ha Fläche. Darüber hinaus kauft sie noch von anderen Bauern des Ortes Kirschen dazu. Für 1Kg Rohkaffee braucht man 7Kg Kirschen.

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Aus solchen Blättern wird übrigens unser Kaffeblätteroolong produziert.

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Jetzt fahren wir weiter zur Doi Chang Kaffee Farm. Das sind 12 Km Luftlinie und wir brauchen 2 Stunden. Die Doi Chang Kaffee Farm ist eine Kooperative in der sich 65 Bauern zusammengeschlossen haben. Als wir dort ankommen bekommen wir die Kaffeeblüten, die wir auch verkaufen, als Kaltgetränk serviert. Wir erfahren, dass die Produktion ein enormer Aufwand ist. Für 5Kg frische Blüten müssen rund 500 Büsche abgeerntet werden. Daraus bleiben nach dem trocknen und rösten noch 1Kg übrig. Die Erntezeit ist von Februar bis April. Wenn sich die Blüte öffnet hat man ein Zeitfenster von 2 bis 3 Tagen.

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Die Verwaltung Kooperative und die Mehrheit der Bauern gehören dem Bergvolk der Akha an. Die Akha leben in engster Verbindung zu ihren Ahnen, glauben an Geister in jegwler Form und pflegen die alten Traditionen. Dazu gehört, dass sie ihre Vorfahren um Nahrung und Schutz vor Krankheit und Tot bitten. Einige denken, dass im Wasser böse Geister wohnen, was für sie ein Grund ist sich möglichst wenig zu waschen. Einige Akha sind uns schon um Santi Kiri begegnet, oft haben sie schwarze Zähne vom Kauen der Betelnuss.

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Als kleine Anmerkung am Rande will ich noch sagen in der Kaffeeproduktion wahnsinnig viel Handarbeit steckt und ein großer Teil ist das Aussortieren Fehlerhafter Bohnen. Dieser Ausschuss wird von Namenhaften Firmen/Großkonzernen gekauft die ich hier nicht nennen möchte. Jetzt ist es erst Mitternacht. Ich verabschiede mich für heute....Ihr Frank Wiebach

 

Thailand Teereise - Donnerstag 25.02.2016

Nachdem Frank gestern den Teeblog geschrieben hat, konnte ich früher ins Bett und mal etwas Schlaf nachholen. Jeder hatte seine kleine Hütte, es war ruhig, urig mit einem ganz eigenen Flair.

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In der Nacht es zweimal richtig geregnet, zumindest bin ich zweimal wach geworden, da in der kleinen Hütte sich der Regen anhört als wenn lauter Steine auf das Dach fallen würden. Bin aber beide male schnell wieder eingeschlafen. Am Morgen war es dann auch richtig frisch, zwar 19 Grad aber ein kühler Wind der das ganze um einiges kälter hat wirken lassen.
Zum Frühstück gab es dann Reissuppe und eine Tasse Kaffee...

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Bevor wir weiterfahren sind wir nochmal zur Kaffeefabrik gefahren und dort zu sehen wenn man was richtig passiert.
Das Becken in dem die Kaffeekirschen über Nacht im Wasser gelegen hatten, wurde gerade geleert

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und die fermentierten Kaffeebohnen fallen nach unten in ein Rad wo das Fruchtfleisch abgelöst wird.

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Das Fruchtfleisch wird weg gewaschen und wandert über Rohre auf den Kompost.
Aber nicht überall wird es entsorgt, manche Kaffeebauern machen daraus einen Tee,
den so genannten „Cascara“ Tee, ein wohlschmeckender sehr Fruchtig schmeckender Tee.
Wir werden uns mal Muster schicken lassen, vielleicht ist es ja was für uns.

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Die so geschälten Kaffeebohnen werden zur anderen Seite ausgewaschen, diese müssen jetzt noch getrocknet werden

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So, jetzt wollen wir aber noch sehen, wo unsere Teeblüten und Teeblätter herkommen.
Das Feld dafür liegt auf unserem Weg.

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Wie auch bei den Teepflanzern, werden hier auch die Setzlinge in einem Aufzuchtsfeld herangezogen. Jedoch im Gegensatz zum Tee verwendet man bei Kaffeepflanzen die Samen zur Aufzucht.

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So ein Kaffeebaum kann schön viele Kaffeekirschen haben.

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Wenn die Teeblüten kurz vor dem welken und abfallen sind, dann ist die richtige Zeit für das aufwendige Pflücken der Blüten. Es muss schon ein Ansatz der Kaffeekirsche da sein bevor sie geerntet werden kann.  Diese Zeitfenster umfasst nur ca. 2-3 Tage....
Schade als wir hier angekommen sind, haben wir das Zeitfenster kurz verpasst, aber man sieht an den Ästen die bereits vorhandenen Ansätze der Kaffeekirschen.

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Von hier kommen auch unser Kaffeeblätter, diese sind nicht die großen des Kaffeebaums, sondern die zarten hellgrünen Triebe werden hierfür geerntet.

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Wir setzten unsere Fahrt nach Chiang Mai fort, machen aber auf dem Weg noch einen Abstecher in ein Dorf, von wo unser 100 Jahre Oolongtee herkommt. Dieses Dorf liegt ca. 1 Stunde weit weg von der Hauptstraße und schlängelt sich bis auf 1000 m hoch.

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Zwischen drin fragen wir mal nach den Weg, denn Jürgen Wittmann war bisher auch noch nicht dort.

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Als wir angekommen sind empfing uns gleich einer von der Familie aus Mae Salong, wo wir ganz am Anfang waren. Die Felder gehören seinem Vater zu 50 % und 50% dem Dorf.
Zu unserer Überraschung fand gerade eine Hochzeit statt, zu der wir eingeladen wurden und auch gleich zum essen. Wer eine Reise macht der kann was erleben........

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Nach dem Essen mussten wir aber aufbrechen, wir möchten ja noch die alten Teebäume sehen, von denen uns schon in Mae Salong erzählt wurde. Wieder auf der Ladefläche eines Pickup  ging es ins Feld.

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Und jetzt kam für uns eine große Überraschung, besonders für mich. Es sieht aus wie in Yunnan, es sind wirklich ganz wild wachsende Teebäume die Teils mehrere Meter hoch sind und auch genauso aussehen wie in Yunnan die Pu Erh Bäume.

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Hier lebt auch noch die Urbevölkerung teilweise wie früher in den traditionellen Häusern.

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Hier steht auch der erste Teebaum, der ein Spielgerät für Kinder ist. Einfache Autoreifen machen ihn zur Schaukel.

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Die Teebäume stehen hier auf einer Fläche von mehreren hundert Ha wild da und keiner weiß wirklich wie alt sie sind, denn schon beim Großvater waren die Bäume da. Also mindestens über 100 Jahre, wenn ich den Wuchs so vergleiche mit Yunnan, könnten einige auch 300 Jahre alt sein.
Von hier kommt unser 100 Jahre Oolongtee , die Blätter werden hier gepflückt und dann nach Mae Salong gebracht wo sie verarbeitet werden.

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Es ist auch ein Teebaum mit großen Teeblättern, genau wie in Yunnan

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Zurück im Dorf zeigt man uns noch die Produktionsstätte für Ihren Pu Erh Tee....
Vorher liegt noch ein großer Haufen großer Teeblätter da, hier erfahren wir, daß es sich um Rückschnitt Material handelt. Dies wird nicht weggeworfen sondern von großen Firmen günstig aufgekauft um Sie für z.B. Ice Tea Herstellung zu verwenden.

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Und jetzt kommt der Hammer, wir erfahren daß Chinesen aus Yunnan hier im Jahr 50 Tonnen Tee einkaufen, der aber ganz bestimmt hergestellt werden muss. Erst welken, dann in den Pfannen rösten, die mit Holz befeuert werden.

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Anschließend von Hand geknetet und dann in der Sonne getrocknet...
Das ist Pu Erh Tee traditionelle Herstellung....
Sie wollen aber die lose Ware, denn in Yunnan wird  der Tee dann zu Fladen gepresst und kann als Pu Erh Tee aus Yunnan verkauft werden......... Was soll ich dazu noch sagen.....

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Der Geschmackstest ist eindeutig, junger Pu Erh Tee.

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Für uns wird es Zeit, wir haben noch 4 Std. Autofahrt vor uns nach Chiang Mai.
Von einem Aussichtspunkt auf der Fahrt vom Dorf bewundern wir nochmal die beeindruckende Landschaft.

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Gegen Abend sind wir dann in der Quirligen Stadt angekommen

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Mein kleines hübsches Zimmer in einen Boutique Gasthouse mitten in der Stadt.

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Inzwischen tut mir schon der Nacken weh, denn in dem Zimmer gibt es keinen Schreibtisch, so sitze ich an einem halbhohen Schrank auf dem kleinen Tisch den ich rangeschoben hab. Der Stuhl war viel zu niedrig.
Meine Uhr zeigt sagt halb zwei in der Nacht.
Also gute Nacht liebe Teefreunde
Ihr Teefreak Werner Merten der jetzt auch weiß wie Kaffee gemacht wird.


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Thailand Teereise - Freitag 26.02.2016

Leider wird es heute wieder ein Tag ohne Tee werden. Da wir einmal in Nordtailand sind wollen wir den Tempel Wat Phrathat Doi Suthep und im Anschluss das Kaffedorf Khun Chang Khain besuchen. Der Tempel liegt auf dem Weg zum Kaffeedorf. Nach dem wir dem Stau in Chiang Mau hinter uns gelassen haben sind wir noch eine halbe Stunde unterwegs. Die Strecke ist eine gut ausgebaute Serpentinenstraße mit unzähligen Kurven. Es sind viele Radsportler mit Rennrädern unterwegs, die hier ihre physischen Grenzen ausloten. Am Tempel angekommen liegt erst einmal eine Treppe mit 306 Stufen vor uns. Einer Legende nach hat ein weißer Elefant eine Reliquie Buddhas auf seinem Rücken getragen. Als er frei gelassen wurde stieg der Elefant den Berg hoch und legt sich nach drei Tagen Wanderung da nieder, wo der Mönch Vasuthep wohnte. Dort verstarb er. Somit schien das ein geeigneter Platz um dort einen Tempel zu errichten. Über den Begräbnisplatz des Elefanten errichtete man einen kleinen Chedi.

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Hier ist der weiße Elefant

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Das Blattgold des Tempels muss regelmäßig erneuert werden.

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Das ist der Chedi.

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Im Dorf Khun Chang Khain lebt das Volk der Hmong. Die Hmong stammen aus Sibirien und sind über China und die Mongolei eingewandert. Es soll untern ihnen einige mit blonden Haaren geben. Ich habe leider Keinen gesehen.

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Zurück in Chiang Mai beenden wir den Tag mit einem Hotpotessen. Man hat ähnlich wie beim Raclette eine Heizplatte, die mit Holzkohle geheizt wird und einen Tontopf mit kochenden Wasser. Dann kann man sich am Büfett Fleisch und Gemüse holen und zubereiten. Ein Muss für jeden der Thailand besucht.

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Zum Schluss wollte ich noch etwa zur Mobilität in Chiang Mai schreiben. Öffentliche Verkehrsmittel wie bei uns gibt es hier nicht. Man kann Roller leihen. Das kostet 200 Baht (5€) pro Tag. Dazu kommen noch 40 Baht Versicherung gegen Schäden und optional 40 Baht gegen Diebstahl. Ein Fahrrad liegt bei 50 Baht für 24 Stunden. Will man nicht selbst fahren gibt es Sammeltaxis. Sie nennen sich Songtheaw. Man sagt wo man hinmöchte und zahlt beim Aussteigen 20 Baht. Dieser Tarif gilt nur innerhalb der Stadt und wenn es voll ist kann es sein, dass man etwas länger unterwegs ist, weil der Fahrer nicht den direkten Weg nimmt um andere Mitfahrer noch abzusetzen. Direkt kann man mit einem Tuk Tuk fahren. Die bekannten Dreiräder sind ungefähr doppelt so teuer wie ein Sammeltaxi und es können bis zu vier Personen mitfahren. Jetzt ist es 1 Uhr…..Zeit fürs Bett. Ihr Frank Wiebach

 

Thailand Teereise - Samstag 27.02.2016

Liebe Teefreunde

Die vorletzte Nacht haben mich 2 Mücken geärgert, eine hab ich noch in der Nacht erwischt aber die 2. leider nicht, die konnte weiterhin Angst und Schrecken verbreiten. Da ich zu den Menschen gehöre, die Mücken sehr anziehend finden und dadurch immer als Leckerbissen gelte, hab ich mich dann letzte Nacht daran gemacht die 2. te Mücke unschädlich zu machen, was mir auch gelungen ist. So hatte ich eine ruhige erholsame Nacht hinter mir.
Am Morgen hat es leider richtig geregnet, so konnten wir leider nicht in unserem kleinen Hotelgarten Frühstücken.
Heute ist unser letzter Tag in Chiang Mai und so werden wir uns auf den Weg machen Teehäuser zu erkunden und noch auf Märkten das ein oder andere Muster zu entdecken was wir dann evtl. in unser Sortiment aufnehmen könnten.

Als erstes führte unser Weg ins „Raming Tea House“ das in einem Lanna Colonial House von 1915 seit den 1940 er Jahren dort Kaffee und Tee in einer wunderschönen Colonial-Stil Atmosphäre anbietet. Ich denke für Tee-Liebhaber ist es ein MUSS hier mal reinzuschauen. Man kann auch sehr gut Frühstücken hier oder auch zu Mittagessen. Der schöne kleine Garten rundet das ganze dann noch ab.

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Sehr zu empfehlen ist Honey-Lemon-Greentea-Iced was Frank probiert hat.

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Ich hatte mir rausgesucht eine Green Latte, die kann ich leider nicht weiterempfehlen, denn der Grüntee Geschmack kommt zu wenig durch und leider ist das ganze mit Zuckersirup gesüßt, was man extrem durch schmeckt ...... Leider Durchgefallen....

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Anders sieht es schon wieder beim Lemongras Tee aus, der in einer witzigen kleinen Elefanten Kanne serviert wird. Der war wieder sehr lecker.

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Hier kann man wirklich einige Zeit gemütlich verbringen

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In der Zwischenzeit sind wir zu Großhändlern gefahren um wegen Tüten, Tee-Thermometer, Siebe usw.... zu schauen. Wir sind auch fündig geworden und haben ein paar Muster einkauft.... Jetzt müssen wir noch schauen, was wir über einen Händler einkaufen können. Fotos gibt’s leider nicht, da in diesen Geschäften Fotografieren nicht erlaubt war.

Dafür aber wieder von unserem nächsten Tipp:
FATARAH Coffee, ein total stylisches und sehr gemütliches Kaffee mit Spa -Bereich. Hier kann man einfach mal im Garten bei einer Tasse Kaffee oder verschiedenen Teevariationen relaxen. Auch Speisen werden angeboten. Oder man geht in den Wellness und Spa Bereich und sucht sich eine der verschiedenen angebotenen Massagen aus. Das ganze ist noch sehr neu aber man findet es schon über Trip Advisor

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Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder auf Märkten die extrem bunt sind und man alles bekommt

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Ganz besonders populär sind im Moment Erdbeeren..... besonders bei den Chinesischen Touristen.
Manche Kaffeebauer haben inzwischen sogar schon Kaffeebäume rausgerissen um Erdbeeren anbauen zu können. Völlig verrückt sowas, aber Erdbeeren begegnet man überall hier. Das  schlimme ist, sogar völlig unreife Erdbeeren sind auch beliebt, die würde bei uns keiner Kaufen.

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Erstaunlich wieviel Reissorten hier angeboten werden.

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Nachdem wir heute so viel zu Fuß unterwegs waren, leisten wir uns eine Fußmassage, Massagen in Thailand sind einfach ein muss.

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Am Abend, heute ist Samstag und da gibt es einen besonderen Nachtmarkt, der 2 -3 km lang durch die Straßen sich hinzieht und nur am Samstag und Sonntag stattfinden. Dies ist unsere letzte Station für heute, hier werden wir auch an einem der Stände Abendessen....

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Morgen Früh geht es nach Bangkok wo wir noch 3Tage unterwegs sein werden um Teegeschäfte nach neuen zu durchforsten. Wir sind gespannt was wir alles finden werden.
An dieser Stelle möchten wir uns aber recht herzlich bei Jürgen Wittmann von Mystik Hilltribe bedanken, der die letzte Woche für uns so super geplant und organisiert hat. Ohne Ihn wäre diese Reise, die Erlebnisse und Erfahrungen nicht möglich gewesen. Er ist unser Kontakt und Lieferant für Oolongtees aus Thailand und in Zukunft sicher auch noch für das ein oder andere mehr.


Jetzt aber wieder erst mal gute Nacht
Ihr Tee Freak Werner Merten


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Thailand Teereise - Sonntag 28.02. - Mittwoch 02.03.2016

Zum Schluss unserer Teereise verbringen wir noch drei Tage in Bangkok. Die drei Tage fasse ich in einem Eintrag zusammen, da wir viele Teegeschäfte, Geschäfte mit Verpackungsmaterialien und sonstigen Anregungen für den Laden gesucht haben aber dort so gut wie immer striktes Fotografierverbot herrschte. Der Flug von Chaing Mai dauert etwas über eine Stunde und ist mit einem Temperatursprung von 10 Grad nach oben verbunden. In den drei Tagen haben wir  so viel gesehen, dass ich mich auf einige sehenswerte Dinge beschränken will. Ein muss in Bangkok ist der Grand Palace und der Wat Pho. Sie liegen nebeneinander in Alt-Bangkok. Im Grand Palace wird angemessene Bekleidung vorausgesetzt, also lange Hose bei 36 Grad. Der Grand Palace ist eine riesige Anlage mit üppig verzierten Tempeln und als Highlight steht der Wat Phra Kaeo mit dem Smaragd- Buddha.

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Der benachbarte Wat Pho, auch Tempel des ruhenden Buddhas beherbergt einen 45m langen und 11m hohen goldenen Buddha. Dieser ist wiederum von einer gigantischen Tempelanlage umgeben.
Für die beiden Anlagen sollte man einen Tag einplanen. Erreichbar sind sie gut per Schiff. Beide Anlagen sind sehr gut besucht, um das mal nett zu formulieren.

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Neben weiteren Attraktionen wie Chinatown, der Khao San Road, dem Blumenmarkt usw. sollte man sich nicht die Rooftopbars entgehen lassen. Wir haben durch unseren späten Rückflug bei drei Übernachtungen vier Bars geschafft. Wir waren in der Moonbar, in der Skybar, in der Red Sky Bar und in der Octave Rooftop Lounge & Bar. Man kann alle empfehlen, wobei ich persönlich die Moonbar am besten fand. Mann sollte auch zeitig, also spätestens zwei Stunden vor Sonnenuntergang dort sein um noch einen Platz zu bekommen.

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Wie sind jetzt wieder zurück, bereiten das Ostergeschäft vor und freuen uns auf die Japanreise die am 30.3.2016 startet. Ihr Frank Wiebach

 
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